Verordnung/Prüfungsordnung Fachwirt für Büro- & Projektorganisation

Verordnung Pruefungsordnung - Verordnung Fachwirt für Büro- & Projektorganisation

Wichtige Punkte der Verordnung für den Fachwirt für Büro- & Projektorganisation (mündliche Prüfung) verständlich erklärt:

  • Die schriftliche Prüfung muss bestanden sein (mind. 50%) (§ 3 Absatz 4)
  • Die mündliche Prüfung unterteilt sich in eine Präsentation, die 10 Minuten dauern soll (§ 3 Absatz 5) und ein Fachgespräch, das 40 Minuten dauern soll (§ 3 Absatz 6)
  • Das Thema für die mündliche Prüfung ist vom Teilnehmer selbst zu wählen und zur schriftlichen Prüfung einzureichen (§ 3 Absatz 5)
  • Das Thema soll der betrieblichen Praxis entsprechen (§ 3 Absatz 5)
  • Das gewählte Thema muss 2 Handlungsbereiche umfassen, von denen einer „Führen, Betreuen, Verwalten und Ausbilden im büro- und personalwirtschaftlichen Umfeld“ sein muss (§ 3 Absatz 5)
  • Der Prüfling muss in der mündlichen Prüfung nachweisen, dass er ein Problem aus der betrieblichen Praxis erkennen, analysieren und lösen kann (§ 3 Absatz 4 +5)
  • Das Fachgespräch geht mit 1/3 und die Präsentation mit 2/3 in die Note für die mündliche Prüfung ein (§ 6 Absatz 3)
  • Das Ergebnis der mündlichen Prüfung geht zu 50% in die Gesamtnote ein (§ 7 Absatz 2)

Inhalte der Verordnung / Prüfungsordnung für die mündliche Prüfung

§ 3 Gliederung und Durchführung der Prüfung

(4) Nach bestandener schriftlicher Prüfung wird die mündliche Prüfung durchgeführt. Die mündliche Prüfung gliedert sich in eine Präsentation und ein Fachgespräch. Dabei soll auch nachgewiesen werden, dass angemessen und sachgerecht kommuniziert werden kann sowie argumentations- und präsentationstechnische Instrumente sachgerecht eingesetzt werden können.
(5) In der Präsentation nach Absatz 4 soll nachgewiesen werden, dass eine komplexe Problemstellung der betrieblichen Praxis erfasst, dargestellt, beurteilt und gelöst werden kann. Die Themenstellung muss sich auf den Handlungsbereich „Führen, Betreuen, Verwalten und Ausbilden im büro- und personalwirtschaftlichen Umfeld“ nach Absatz 1 Nummer 3 sowie auf einen weiteren Handlungsbereich nach Absatz 1 beziehen. Die Präsentationszeit soll zehn Minuten nicht überschreiten. Die Präsentation geht mit einem Drittel in die Bewertung der mündlichen Prüfung ein. Das Thema der Präsentation wird von der zu prüfenden Person gewählt und mit einer Kurzbeschreibung der Problemstellung, des Ziels und einer Gliederung dem Prüfungsausschuss bei der schriftlichen Prüfungsleistung eingereicht.
(6) Ausgehend von der Präsentation nach den Absätzen 4 und 5 soll in dem Fachgespräch nach Absatz 4 die Fähigkeit nachgewiesen werden, dass Berufswissen in betriebstypischen Situationen angewendet werden kann und sachgerechte Lösungen vorgeschlagen werden können. Hierbei ist der Nachweis zu erbringen, dass dieses in eine Ausbildungssituation übertragen werden kann. Das Fachgespräch soll in der Regel 40 Minuten dauern.

§ 6 Bewerten der Prüfungsleistungen und Bestehen der Prüfung

(1) Jede Prüfungsleistung ist nach Maßgabe der Anlage 1 mit Punkten zu bewerten.
(2) Im schriftlichen Prüfungsteil sind die beiden Teilleistungen nach § 3 Absatz 3 jeweils einzeln zu bewerten. Aus den beiden Teilleistungen wird als zusammengefasste Bewertung der schriftlichen Prüfung das arithmetische Mittel berechnet.

(3) Im mündlichen Prüfungsteil sind als Prüfungsleistungen jeweils einzeln zu bewerten:

1. die Präsentation sowie
2. das Fachgespräch

Aus den einzelnen Bewertungen des Fachgesprächs und der Präsentation wird als zusammengefasste Bewertung der mündlichen Prüfung das gewichtete arithmetische Mittel berechnet. Dabei sind die Bewertungen wie folgt zu gewichten:

1. die Bewertung des Fachgesprächs mit zwei Dritteln und
2.die Bewertung der Präsentation mit einem Drittel.

§ 9 Wiederholung der Prüfung

(1) Ist die Prüfung nicht bestanden, kann sie zweimal wiederholt werden.
(2) Wer auf Antrag an einer Wiederholungsprüfung teilnimmt und sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der nicht bestandenen Prüfung an, dazu anmeldet, ist von der schriftlichen Prüfung zu befreien, wenn die dort in einer vorangegangenen Prüfung erbrachte Leistung mindestens ausreichend ist. Der Antrag kann sich auch darauf richten, die bestandene Prüfungsleistung einmal zu wiederholen. In diesem Fall gilt das Ergebnis der letzten Prüfung.

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