Verordnung/Prüfungsordnung Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen

Wichtige Punkte einfach erklärt

Verordnung Pruefungsordnung - Verordnung Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen

Wichtige Punkte der Verordnung für den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (mündliche Prüfung) in Kurzform:

  • Die schriftliche Prüfung muss bestanden sein (mind. 50%) (§ 3 Absatz 4)
  • Die mündliche Prüfung unterteilt sich in eine Präsentation, die 10 Minuten dauern soll (§ 3 Absatz 5) und ein Fachgespräch, das 20 Minuten dauern soll (§ 3 Absatz 7)
  • Das Thema für die mündliche Prüfung ist vom Teilnehmer selbst zu wählen und am ersten Tag der schriftlichen Prüfung einzureichen (§ 3 Absatz 6)
  • Das Thema soll der betrieblichen Praxis entsprechen (§ 3 Absatz 7)
  • Das gewählte Thema muss 2 Handlungsbereiche umfassen, von denen einer „Führen und Entwicklen von Personal sein muss (§ 3 Absatz 5)
  • Der Prüfling muss in der mündlichen Prüfung nachweisen, dass er ein Problem aus der betrieblichen Praxis erkennen, analysieren und lösen kann (§ 3 Absatz 5 + 7)
  • Das Fachgespräch geht mit 1/3 und die Präsentation mit 2/3 in die Note für die mündliche Prüfung ein (§ 6 Absatz 3)
  • Das Ergebnis der mündlichen Prüfung geht zu 50% in die Gesamtnote ein (§ 7 Absatz 2)

Inhalte der Verordnung / Prüfungsordnung für die mündliche Prüfung

§ 3 Gliederung und Durchführung der Prüfung

(4) Nach bestandener schriftlicher Prüfung wird die mündliche Prüfung durchgeführt. Diese gliedert sich in Präsentation und Fachgespräch.
(5) Anhand der Präsentation soll nachgewiesen werden, dass eine komplexe Problemstellung der betrieblichen Praxis erfasst, dargestellt, beurteilt und gelöst werden kann. Die Themenstellung muss sich auf den Handlungsbereich „Führen und Entwickeln von Personal“ und auf einen weiteren frei wählbaren Handlungsbereich gemäß Absatz 2 beziehen. Dabei soll die Dauer der Präsentation zehn Minuten betragen. Die Präsentation geht mit einem Drittel in die Bewertung der mündlichen Prüfung ein.
(6) Das Thema der Präsentation wird von der zu prüfenden Person selbst formuliert und mit einer Kurzbeschreibung dem Prüfungsausschuss bei der ersten schriftlichen Prüfungsleistung eingereicht.
(7) Im Fachgespräch soll ausgehend von der Präsentation nachgewiesen werden, dass auch in weiteren in Absatz 2 aufgeführten Handlungsbereichen des Gesundheits- und Sozialwesens komplexe fachliche Sachverhalte und Zusammenhänge beurteilt sowie Lösungen und Vorgehensweisen vorgeschlagen und begründet werden können. Das Fachgespräch soll nicht länger als 20 Minuten dauern.
(8) Die mündliche Prüfung nach Absatz 4 ist nur durchzuführen, wenn in den schriftlichen Prüfungsleistungen nach Absatz 3 mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden.

dauern.

 

 § 6 Bewerten der Prüfungsleistungen und Bestehen der Prüfung

(1) Jede Prüfungsleistung ist nach Maßgabe der Anlage 1 mit Punkten zu bewerten.
(2) Im schriftlichen Prüfungsteil sind die beiden Teilleistungen nach § 3 Absatz 3 jeweils einzeln zu bewerten. Aus den beiden Teilleistungen wird als zusammengefasste Bewertung der schriftlichen Prüfung das arithmetische Mittel berechnet.

(3) Im mündlichen Prüfungsteil sind als Prüfungsleistungen jeweils einzeln zu bewerten:

1. die Präsentation sowie
2. das Fachgespräch

Aus den einzelnen Bewertungen des Fachgesprächs und der Präsentation wird als zusammengefasste Bewertung der mündlichen Prüfung das gewichtete arithmetische Mittel berechnet. Dabei sind die Bewertungen wie folgt zu gewichten:

1. die Bewertung des Fachgesprächs mit zwei Dritteln und
2.die Bewertung der Präsentation mit einem Drittel.

§ 9 Wiederholung der Prüfung

(1) Ist die Prüfung nicht bestanden, kann sie zweimal wiederholt werden.
(2) Wer auf Antrag an einer Wiederholungsprüfung teilnimmt und sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der nicht bestandenen Prüfung an, dazu anmeldet, ist von der schriftlichen Prüfung zu befreien, wenn die dort in einer vorangegangenen Prüfung erbrachte Leistung mindestens ausreichend ist. Der Antrag kann sich auch darauf richten, die bestandene Prüfungsleistung einmal zu wiederholen. In diesem Fall gilt das Ergebnis der letzten Prüfung.

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