Prüfungsordnung (Verordnung) Logistikmeister

Wichtige Inhalte verständlich erklärt

Verordnung Pruefungsordnung - Prüfungsordnung Logistikmeister

Verordnung (Prüfungsordnung) Logistikmeister- das wichtigste in Kurzform:

  • Anforderung: Prüfling soll nachweisen, dass er für eine gegebene Situation eine Lösung erarbeiten & präsentieren kann (§ 1 Absatz 2)
  • Dauer Vorbereitungszeit: 30 Min. (finden Sie in § 3 Absatz 6)
  • Dauer mündliche Prüfung insgesamt: 5 Min. (finden Sie in § 3 Absatz 6)
  • Themenbereiche: alle Themen sind möglich, Schwerpunkt soll auf Führung und Personal  sowie Organisation liegen, auch Fragen aus dem fachlichen Bereich werden gestellt
  • Die mündliche Prüfung darf zweimal wiederholt werden (§ 8 Absatz 1)

Die Prüfungsordnung / Verordnung liest sich sehr umständlich. Falls Sie trotzdem selbst nachlesen wollen, finden Sie hier die wichtigsten Inhalte bezogen auf die Präsentation und das Fachgespräch des Logoistikmeisters.

 

Wichtige Inhalte der Prüfungsordnung (Verordnung) für die mündliche Prüfung

§ 1 Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses

(2) Ziel der Prüfung ist der Nachweis der Qualifikation zum Geprüften Logistikmeister/zur Geprüften Logistikmeisterin und damit die Befähigung:

    1. in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit in unterschiedlichen logistischen Bereichen und Tätigkeitsfeldern Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben wahrzunehmen und
    2. sich auf Änderungen von Methoden und Systemen in der Logistik, auf neue Formen der Arbeitsorganisation sowie auf neue Anforderungen der Organisationsentwicklung, der Personalführung und der Personalentwicklung einzustellen sowie den organisatorisch-technischen Wandel im Betrieb mitzugestalten.
§ 3 Handlungsspezifische Qualifikationen

(16) Im Fachgespräch soll die zu prüfende Person Lösungsansätze für die Situationsaufgabe präsentieren und begründen und deren Grundlagen mit dem Prüfungsausschuss erörtern. Dabei soll auch die Fähigkeit nachgewiesen werden, berufliche Aufgabenstellungen und Sachverhalte zu analysieren und zu strukturieren. Die Präsentation soll möglichst unter Nutzung von Präsentationstechniken erfolgen. Der zu prüfenden Personen sind 30 Minuten zur Bearbeitung der Situationsaufgabe und zur Vorbereitung der Präsentation einzuräumen. Das Fachgespräch soll für die zu prüfende Person höchstens 45 Minuten dauern, von denen höchstens 15 Minuten auf die Präsentation entfallen.

§ 8 Bewerten der Prüfungsteile und Bestehen der Prüfung

(1) Die Prüfung ist bestanden, wenn ohne Rundung in den folgenden Prüfungsleistungen jeweils mindestens 50 Punkte erreicht worden sind:

  1. in jedem Prüfungsbereich des Prüfungsteils „Grundlegende Qualifikationen
  2. im Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“
a) in jeder der beiden schriftlichen Situationsaufgaben und
b) im Fachgespräch.

(2) Ist die Prüfung bestanden, so werden die folgenden Bewertungen jeweils kaufmännisch auf eine ganze Zahl gerundet:

  1. die Bewertung für den Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“,
  2. die Bewertung für den Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“,
  3. die Bewertung der Situationsaufgabe, in der eine mündliche Ergänzungsprüfung durchgeführt wurde.
(3) Der Bewertung für den Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“, den Bewertungen für die beiden Situationsaufgaben und der Bewertung des Fachgesprächs ist nach Anlage 1 die jeweilige Note als Dezimalzahl zuzuordnen.

(4) Für die Bildung einer Gesamtnote ist als Gesamtpunktzahl das gewichtete arithmetische Mittel zu berechnen. Dabei werden die Bewertungen wie folgt gewichtet:

  1. die Bewertung für den Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“ mit 25 Prozent,
  2. die Bewertung für den Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“ mit 75 Prozent.

Die Gesamtpunktzahl ist kaufmännisch auf eine ganze Zahl zu runden. Der gerundeten Gesamtpunktzahl ist nach Anlage 1 eine Note als Dezimalzahl und die Note in Worten zuzuordnen. Die zugeordnete Note ist die Gesamtnote.

 

§ 8 Wiederholung der Prüfung

(1) Eine Teilprüfung, die nicht bestanden ist, kann zweimal wiederholt werden. Einzelne Prüfungsteile können vor Abschluss des jeweiligen Prüfungsverfahrens wiederholt werden.

(2) Mit dem Antrag auf Wiederholung der Prüfung wird der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin von einzelnen Prüfungsleistungen befreit, wenn die darin in einer vorangegangenen Prüfung erbrachten Leistungen mindestens ausreichend sind und der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung angemeldet hat. Bestandene Prüfungsleistungen können auf Antrag einmal wiederholt werden. In diesem Fall gilt das Ergebnis der letzten Prüfung.

Hier geht es weiter dem Kapitel 3: