Prüfungsordnung (Verordnung) Wirtschaftsfachwirt

Wichtige Inhalte verständlich erklärt

Das wichtigste in Kurzform:

  • Anforderung: Prüfling soll nachweisen, dass er für eine gegebene Situation eine Lösung erarbeiten & präsentieren kann (§ 1 Absatz 2)
  • Dauer Vorbereitungszeit: 30 Min. (finden Sie in § 3 Absatz 6)
  • Dauer mündliche Prüfung insgesamt: 30 Min. (finden Sie in § 3 Absatz 6)
  • Themenbereiche: alle Themen der wirtschafts- und handlungsspezifischen Qualifikationen sind möglich, Schwerpunkt soll auf Führung und Zusammenarbeit liegen (finden Sie in § 3 Absatz 6)
  • Die mündliche Prüfung darf zweimal wiederholt werden (§ 8 Absatz 1)

Die Prüfungsordnung / Verordnung liest sich sehr umständlich. Falls Sie trotzdem selbst nachlesen wollen, finden Sie hier die wichtigsten Inhalte bezogen auf die Präsentation und das Fachgespräch des Wirtschaftsfachwirts.

    Wichtige Inhalte der Prüfungsordnung (Verordnung) für die mündliche Prüfung

    § 1 Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses

    (2) Ziel der Prüfung ist der Nachweis der Qualifikation zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt/zur Geprüften Wirtschaftsfachwirtin, in Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit sowie in verschiedenen Bereichen und Tätigkeitsfeldern eines Betriebes Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben wahrnehmen zu können und damit die Befähigung,

    1. betriebswirtschaftliche Sachverhalte und Problemstellungen eines Unternehmens zu erkennen, zu analysieren und einer Lösung zuzuführen,
    1. Geschäftsprozesse und Projekte eigenverantwortlich und selbstständig unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte sowie unter Anwendung eines adäquaten Methodeneinsatzes zu bewerten, zu planen und durchzuführen,
    1. anhand einer zielorientierten Führung, Kooperation und Kommunikation Geschäftsprozesse und Projekte nach innen und außen zu gestalten, zu moderieren und zu kontrollieren
    § 3 Gliederung und Durchführung der Prüfung

    (6) Das situationsbezogene Fachgespräch mit Präsentation nach Absatz 5 wird inhaltlich aufbauend auf die Aufgabenstellung nach § 5 durchgeführt und soll nicht länger als 30 Minuten dauern. Es soll sich inhaltlich auf die Qualifikations- und Handlungsbereiche nach den Absätzen 2 und 3 beziehen, der Schwerpunkt soll auf Absatz 3 Nr. 5 liegen. Es ist eine Vorbereitungszeit von höchstens 30 Minuten zu gewähren. Die Präsentation geht mit einem Drittel in die Bewertung der mündlichen Prüfung ein. Die mündliche Prüfung wird erst nach dem erfolgreichen Abschluss der schriftlichen Teilprüfungen nach den Absätzen 4 und 5 durchgeführt.

    § 7 Bewerten der Prüfungsteile und Bestehen der Prüfung

    (3) Für die Teilprüfung „Handlungsspezifische Qualifikationen“ ist eine Note aus dem arithmetischen Mittel der Punktebewertung der schriftlichen Situationsaufgabe und der Punktebewertung der mündlichen Prüfung nach § 3 Abs. 6 zu bilden

    (4) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn in allen Prüfungsleistungen mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden.

    § 8 Wiederholung der Prüfung

    (1) Eine Teilprüfung, die nicht bestanden ist, kann zweimal wiederholt werden. Einzelne Prüfungsteile können vor Abschluss des jeweiligen Prüfungsverfahrens wiederholt werden.

    (2) Mit dem Antrag auf Wiederholung der Prüfung wird der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin von einzelnen Prüfungsleistungen befreit, wenn die darin in einer vorangegangenen Prüfung erbrachten Leistungen mindestens ausreichend sind und der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung angemeldet hat. Bestandene Prüfungsleistungen können auf Antrag einmal wiederholt werden. In diesem Fall gilt das Ergebnis der letzten Prüfung.